24h Schwimmen in Heiligenstadt – für wie viel Edelmetall reichen 111.450m?

5 Schwimmer fuhren an diesem Wochenende mit unterschiedlichen Zielen in das thüringische Eichsfeld um am 24h Schwimmen teilzunehmen. Herausgekommen ist eine kurzweilige Reise, die geprägt war durch wenig Schlaf, mehr oder weniger lange und/oder häufige Aufenthalte im Wasser, interessante Kommentierungen, die hier nicht unerwähnt bleiben sollen, schmerzende Schultern, folgenschwere Beobachtungen am Zaun, Wurst vom Grill und Ameisen vorm Zelt. Aber der Reihe nach…


Pünktlich ging es am Samstag um 9:00 Uhr mit dem roten Bus von der Allerwelle aus los. Tags zuvor noch vom Reisegepäck befreit, so war er im Handumdrehen wieder befüllt als stände eine mehrtägige Urlaubsfahrt an, dabei ging es doch „nur“ mit 5 Leutchen zum 24h Schwimmen.

Während Heike, Kristeen und Claire im Vorfeld konkrete Meterleistungen zu entlocken waren, wollten Bjarne und Tilman mit Aussagen „chilliges Wochenende“ und „na ja, mal gucken, wie es läuft“ sich nicht festlegen lassen.


Als um 12 Uhr der Startschuss fiel, waren auch die Gifhorner auf dem Sprung ins Wasser und ließen die Bahnenzähler fleißig Kreuze machen. Nach 4 Stunden standen auch schon drei „Zehner“ auf den Karten. Familie Meinecke setze sich souverän an die Spitze der Familienwertung. In den Einzelwertungen belegten zu diesem Zeitpunkt die Gifhorner allesamt Podiumsplätze. In der Mannschaftswertung las man „1. Platz:  MTV Gifhorn“.


Das Abendessen wurde kurzerhand bei Eichsfelder Wurst und Steak am Grill eingenommen. Gut gestärkt und vom Zwischenergebnis motiviert ging es auch schon wieder auf Meterjagd bzw. ins Zelt, vielleicht hätte Tilman etwas von dem Energiedrink trinken sollen anstelle diesen als Ameisenköder an den Zaun zu gießen.

Auch in der Nacht machten die Bahnenzähler fleißig Gifhorner Kreuze. Ob nun die selbst gesetzten Ziele oder doch eine abendliche, unfreiwillige Beobachtung am Zaun zur Schlaflosigkeit führten, konnte nicht abschließend geklärt werden. Selbst mit leeren Magen zogen die Gifhorner am frühen Morgen ihre Bahnen. In der Jugend w und in der Familienwertung entwickelten sich spannende Duelle – Pause wurde nur gemacht, wenn der Gegner auch pausierte. Eine solche Pause wurde schnell für ein Frühstück genutzt. Zwar gesättigt, aber nicht wirklich gestärkt, sondern ziemlich erschöpft stellte Kristeen fest: „Ich mache nur noch 3500m dann habe ich meine 30.000m voll. Die andere kriege ich so oder so nicht mehr und die hinter mir wird mir auch nicht gefährlich. … Ups, hinter mir das ist ja Claire!“


Am Ende haben unsere Frauen ihre hoch gesetzten Ziele erreicht oder sogar noch deutlich übertroffen. Heike nutzte die Zeit bis zur letzten Sekunde aus, um Meter zu schwimmen.. Die Jungs bewiesen, dass auf sie Verlass ist und trugen mit soliden Leistungen zum guten Mannschaftsergebnis bei.

Bei der abschließenden Siegerehrung mit Feuerwerk durften sich die Gifhorner gleich mehrfach Edelmetall umhängen lassen:

Bei den Damen bekam Heike für 21.300m die Bronzemedaille und mit Kristeen zusammen in der Familienwertung die Silbermedaille.

In der Jugendwertung gewannen Claire (25.000m) und Kristeen (30.000m) die Bronze- und die Silbermedaille.

Bei den Herren gab es für 20.150m Bronze, das an Tilman ging.

In der Mannschaftswertung (max. 6 Teilnehmer) hieß es noch einmal „Bronze geht mit 111.450m an den MTV Gifhorn“.



Viel Spaß an diesem Wochenende hatten:

Kristeen          30.000m
Claire               25.000m
Heike              21.300m
Bjarne             15.000m
Tilman            20.150m

 

Einen herzlichen Dank an Lukas für den Fahrdienst.

Bilder findet ihr hier.

Die Gesamtergebnisliste folgen.